Fassadensanierung mit Umwegen in der Hansestadt Rostock

Die Lage auf dem ehemaligen Galgenberg, nahe dem Rostocker Hauptbahnhof und die imposante Höhe des Wasserturms machen ihn zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der Hansestadt. In historistischer Tradition knüpft seine Gestaltung an Formen der Backsteingotik (Maßwerk und die sieben Ziertürmchen) an. Nüthen Restaurierungen ist dort mit der Sanierung der Vorhangfassade aus gebrannten Klinkern und der des polygonalen Natursteinsockels betraut. Leider ließen sich bei den Arbeiten bauzeitliche Konstruktionsfehler erst Stück für Stück erkennen. Dies erhöhte den Restaurierungsaufwand, vor allem wegen der starken Durchfeuchtung des Mauerwerks, erheblich. Die Mitarbeiter von Nüthen vor Ort sind deshalb aber umso motivierter, den Wasserturm langfristig zu sichern und zu stark geschädigte Bauelemente mit authentischem, manufakturmäßig gefertigtem Ziegelmaterial zu rekonstruieren. Anbei finden Sie einen Artikel aus der Ostseezeitung vom 29. Juni 2020, der sich mit dem Fortgang des Bauvorhabens beschäftigt.

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