Essener Bismarckdenkmal auf den Zahn der Zeit gefühlt

Das Denkmal in der Essener Südstadt ist ein typisches für die Zeit um die Jahrhundertwende. Kurz nach dem Tod des Reichskanzlers wurden in vielen Städten des Deutschen Reiches Standbilder und andere Denkmäler zu Ehren des Mannes errichtet, der als der wesentliche Protagonist der Reichseinigung von 1871 galt. Das Essener Denkmal besitzt wegen der besonderen Beziehungen zwischen Alfred Krupp und Otto von Bismarck eine zusätzliche lokale Komponente. Diese zeigt sich vor allem auf den Bronzereliefs, die alle vier Seiten des Denkmalsockels schmücken. Sie, der Granitsockel selbst und die bronzene Figur Bismarcks wurden nun fachmännisch restauriert und konserviert sowie eingehend untersucht. Zu den ausgeführten Maßnahmen zählten eine schonende Reinigung von Bronze und Natursteinsockel, sowie die Überarbeitung der Fugen. Das Innere der über drei Meter hohen Figur wurde dabei mittels Endoskop in Augenschein genommen, um die statische Qualität und Haltbarkeit des Materials genau beurteilen zu können.

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